Sonstige Motorenfabrikate in der deutschen Formel 3
Überwiegend wurden also BMW-Motoren in de Formel 3 verwendet.
Komossa baute überwiegend DKW-Motoren in seine Scampolos. DKW-Motoren wurde auch verwendet von Brüning, Lettmann, Kuchen, Schulze, Lück, Becker, Fiedler, Brandt, Roeder, Müller, Ludwig, Lauer, Köhler, Suttarp, Nagel, Stritzl.
Dann gab es noch einige Fahrzeuge, in denen Zündapp-Motoren wie z.B. der Motor der KS 750 verbaut wurden (Ludewig, Delfosse, Herbster, Sänder, Haller, Klube, Lenke).
Außerdem wurden einige wenige andere Motoren verwendet. Diese bilden allerdings wirklich eine Ausnahme:
- Bennelli: Graetz, Benecke, Wüstrich
- Fiat: Belz, Köhler
- NSU:Erdtmann
In den Programmheften und Ergebnislisten wurden die Fahrzeuge seinerzeit vielfach als „Eigenbau“ oder „Spezial“ beschrieben, sodass bei einige Fahrzeugen das Motorenfabrikat unklar oder gar gänzlich unbekannt ist.
Zum Teil existieren auch keine aussagefähigen Fotos, von denen man auf die Motoren schließen könnte.
In Frankreich waren die Fahrzeuge von Deutsch-Bonnet mit dem Panhard-Boxer recht weit verbreitet. Ein solches Fahrzeug fuhr Helm Glöckler in Deutschland. Einige Simca-Motoren blieben eine Ausnahme. Auch wurden dort einige BMW eingesetzt (Feuillas, Julien), sowie die heimischen Simca (Otterbein).
In Belgien ist ein FN-Motor bekannt: Delhaes
In England und auch anderswo waren es die JAP- und Norton-Motoren, die fast die ausschliesslich Verwendung fanden. Triumph kam sehr selten vor.
In Italien wurde auch BMW-Motoren verwendet (Urania) und einige Gilera.
Als in Deutschland noch nach den Regeln der Kleinstrennwagenserie mit bis zu 750 ccm gefahren wurde, kamen auch noch einige MG-Motoren zum Einsatz (Hauer, Rieder, Kohlrausch, Schimke)
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